
Der Kauf einer Immobilie in Frankreich ist für viele ausländische Interessenten ein Traum, der wahr wird. Die gute Nachricht ist, dass französische Banken auch Ausländern Hypotheken gewähren. Die Beschaffung von Finanzierungen ist jedoch mit einer gründlichen Bonitätsprüfung und administrativen Anforderungen verbunden, daher ist es ratsam, sich rechtzeitig vorzubereiten.
Der erste Schritt sollte darin bestehen, herauszufinden, wie hoch die Hypothek ist, die Sie tatsächlich erhalten können. Viele französische Banken bieten eine vorläufige Bonitätsprüfung an, die Ihnen hilft, Ihr Budget festzulegen und gleichzeitig Ihre Glaubwürdigkeit im Gespräch mit dem Verkäufer zu erhöhen.
Ausländische Käufer erhalten in der Regel eine Finanzierung von 70 bis 80 % des Wertes der Immobilie. Den Rest müssen Sie aus eigenen Mitteln decken, wobei auch Notarkosten und andere mit dem Eigentumsübergang verbundene Ausgaben berücksichtigt werden müssen.
Französische Banken legen großen Wert auf die Fähigkeit des Kunden, den Kredit langfristig zurückzuzahlen. Die gesamten monatlichen Raten aller Ihrer Kredite sollten in der Regel etwa ein Drittel des Nettoeinkommens des Haushalts nicht überschreiten. Es werden nicht nur die Einkünfte, sondern auch bestehende Verpflichtungen, die finanzielle Historie und der Wert der zu erwerbenden Immobilie geprüft.
Die Bedingungen können variieren, je nachdem, ob Sie in Frankreich dauerhaft wohnen möchten oder die Immobilie als Nichtansässiger kaufen. Im letzteren Fall ist die Auswahl der Banken oft eingeschränkter und die Anforderungen an den Nachweis der finanziellen Situation strenger.

Bereiten Sie bei der Beantragung einer Hypothek insbesondere einen gültigen Reisepass, Einkommensnachweise, Kontoauszüge der letzten Monate, Steuererklärungen oder Jahresabschlüsse für Selbständige sowie einen Überblick über Ihr Vermögen und Ihre Verbindlichkeiten vor. Nach der Auswahl der Immobilie verlangt die Bank in der Regel auch den Kaufvertrag oder die Reservierungsunterlagen.
In den meisten Fällen gehört auch eine obligatorische Lebensversicherung zur Finanzierung. Einige Banken können die Eröffnung eines Girokontos oder die Bildung einer finanziellen Rücklage, die mehreren Monatsraten entspricht, verlangen.
Neben der Hypothek müssen auch Notarkosten, Verwaltungskosten und gegebenenfalls eine Gebühr für die Bearbeitung des Kredits in das Budget einbezogen werden. Bei älteren Immobilien liegen die gesamten Transaktionskosten in der Regel bei etwa 6 bis 8 % des Kaufpreises, bei Neubauten sind sie niedriger. Es ist auch üblich, bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags eine Reservierungsgebühr zu leisten.
Der Prozess der Beantragung einer Hypothek in Frankreich ist administrativ oft aufwändiger als in einigen anderen europäischen Ländern. Daher lohnt es sich, mit einem erfahrenen Hypothekenspezialisten oder Makler zusammenzuarbeiten, der die Anforderungen der einzelnen Banken kennt, bei der Kommunikation und der Vorbereitung der Dokumente hilft und die Chancen auf eine erfolgreiche Genehmigung der Finanzierung erhöht.
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